Donnerstag, 20. August 2015

Jarvis Gqamlana Public Primary School

Die Jarvis ist eine der vier Schulen im Township (New Brighton), die mit dem Weltwärts Projekt kooperieren und eine meiner Einsatzstellen für das nächste Jahr! Die ersten Tage waren unglaublich eindrucksvoll. An der Schule angekommen, wurden wir sehr herzlich von den Lehrern empfangen und dann von Kristof durch die ganze Schule geführt. Hier unterscheidet sich sehr viel im Verglich zu einer deutschen Grundschule. Auffallend ist, dass überall Müll rumliegt und es auch keine Mülleimer gibt. Der Müll wird selbstverständlich auf den Boden geworfen. 
An jeder Schule im Township herrscht Lehrermangel. 55 Kinder in einem Raum sind da keine Seltenheit. 

Müllflächen auf dem Schulgelände sind "normal"
Da es im Moment viel regnet und die Schule nur über einen Rasenplatz verfügt, der leider ein reines Matschfeld ist, konnten Lucas und ich an unseren ersten Tagen noch kein Sportunterricht geben. Jetzt denkt man sich natürlich als verwöhnter Europäer "na und, wenn was schmutzig wird, kann man es doch waschen!" Das stimmt schon, aber da viele Kinder aus sehr ärmlichen Verhältnissen kommen und nur einen Schuluniform besitzen, kann es vorkommen, dass das Kind dann am nächsten Tag nicht in die Schule kommt, weil die Uniform dreckig oder kaputt ist. 
Nur rumsitzen wollten wir natürlich auch nicht. Also haben wir uns ein paar Kinder aus der "Grade 6" geschnappt und uns einen unbenutzten Klassenraum aufschließen lassen. Mit kleinen Energizern haben wir die Stunde begonnen und am Ende mit den Kindern Vertrauens- und Klatschspiele gespielt. Der Vorteil an Grade 6 ist, dass die meisten ein bisschen English können und man immer 1-2 Kinder hat die besser sprechen. 







In den Pausen bist du dann umzingelt von den ganz Kleinen aus der Vorschule, die dich alle umarmen und anfassen. Diese Kinder sind so unfassbar niedlich, dass man nicht mal böse sein kann, wenn sie mit klebrigen Chips und Loli fingern in deine Haare fassen oder sich alle drum streiten, wer deine Hand halten "darf".



In den Pausen umzingelt von den ganz Kleinen
Ich hoffe sehr, dass das Wetter besser wird und wir bald das Sportfeld nutzen können!!

Montag, 17. August 2015

Es geht los!

Nach einer langen und anstrengenden Reise (ca.17h mit Aufenthalt) sind wir in Port Elizabeth angekommen. Dort wurden wir sehr nett von Lars, Brett und unseren Vorgängern Johanna, Kristof und Arne empfangen. Am Abend sind wir dann alle zusammen essen gegangen und haben die erste Nacht mit den Freiwilligen aus Port Alfred und Jeffreys Bay verbracht.
Meine Wohnsituation ist besonders. Esther und ich wohnen im Poolhaus. Der Vorteil ist, du bist vom Bett in drei Schritten beim Pool. Der Nachteil ist, es besteht lediglich aus einem Raum. Geschlafen wird quasi neben der Toilette die durch eine halb hohe Wand abgetrennt ist. Zum essen müssen wir immer ins Haupthaus gehen. Außerdem ist es hier im Moment super kalt, da wir Winter haben und durch die letzten Sommertage in Deutschland echt verwöhnt sind. Morgen lernen wir unsere Einsatzstellen kennen, also die Schulen, Kinder und Lehrer. Darauf freue ich mich sehr und ich bin gespannt was so in der nächsten Zeit alles auf mich zukommen wird.....hoffentlich wird das Wetter bald besser!!!!!

 Die Crew! PE und Jeffreys Bay 
Sonnenaufgang aus dem Flugzeug
Das POOLhaus, mein neues zu Hause
Schlafzimmer und Bad
Badezimmer